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Konzept
Räumlichkeiten in der Kindertagespflege
In unserem Haus haben wir 160 qm und eine Gartenfläche von ca. 130qm zur Verfügung, wobei der Garten aus Vor- und Hintergarten besteht.
Drinnen können die Kinder sich frei entfalten. Natürlich haben sie eine separaten Spielraum, der nur für sie hergerichtet ist. Dort können sie mit Autos/Puppen spielen, Türme bauen, malen, basteln oder ich lese in der Kuschelecke Geschichte vor.
Die Schlafmöglichkeiten befinden sich bei unseren Töchtern im Zimmer. Es wurde eine liebevolle Kuschelecke eingerichtet, wo jedes seine eigene Decke hat und wunderbar träumen kann.
Im Sanitärbereich hat jedes Kind einen eigenen Waschlappen und ein eigenes Handtuch. Dort werden auch nach jeder Mahlzeit die Zähne geputzt. Durch Toilettenaufsatz und Hocker vor dem Waschplatz ist es für Kinder, die im Trockenwerden-Alter sind, auch ein Kinderspiel.

Das Haus wurde vom Jugendamt Wildeshausen als kindgerecht gesichert abgenommen.

Ernährung und Gesundheit
Mir ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig. Deshalb wir auf Fertigessen und Fixprodukte verzichtet. Ich bereite alle Mahlzeiten frisch zu, je nach Alter der Kinder können sie mir dabei helfen.
Gerne waschen Kinder Kartoffeln. Ich nenne immer den Namen des Gemüses und erzähle, wo und wie es wächst. Auch sehr kleine Kinder können schon helfen einen Obstsalat zuzubereiten. Denn dann schmeckt es Kindern noch besser.
Im Sommer ernte ich zusammen mit den Kindern Obst und Gemüse. Daraus bereite ich mit ihnen verschiedene Sachen wie z.B. Marmelade, Eintöpfe usw.
Es ist wichtig, daß die Kinder lernen, daß das alles im Garten wächst. Viele Kinder kennen Obst und Gemüse nur aus dem Geschäft oder aus der Konserve.
In unserem Gewächshaus säen wir gemeinsam verschiedene Gemüsepflanzen aus. Dazu gehört auch das tägliche Gießen. Die Kinder lernen dadurch Verantwortung zu übernehmen und sind überrascht, wenn die ersten Früchte an der Pflanze hängen. Natürlich wird gemeinsam geerntet und gemeinsam gegessen. Beim Essen hat jedes Kind einen eigenen Hochstuhl.
Vor jeder Mahlzeit waschen wir uns die Hände. Hier werde ich dann als Vorbild tätig.
Monatlich wird ein Essensplan ausgehängt, damit sie einen Überblick haben, was die Kleinen essen.

Die Tagesgruppe
Mir ist es wichtig, daß die Tagesgruppe vom Geschlecht und Alter  gemischt ist, um besser auf jedes Kind individuell eingehen zu können. Dies gelingt in der gemischten Gruppe besser als wenn ich nur Kinder z.B. im Krabbelalter habe. Den Kindern wird es ausserdem auch gut tun, wenn sie voneinander lernen können, da die Kleinen dann vieles von den Großen abgucken können.
Betreuungszeiten sind von 6.00 bis 18.00 Uhr vorgesehen. Ich bitte sie im Voraus ihre Kinder pünktlich zu bringen und abzuholen. Pünklichkeit ist mir füreine gute Zusammenarbeit sehr wichtig. Jede Verspätung werde ich in Rechnung stellen und im Vertrag schriftlich festhalten.
Falls ihnen einmal ein Termin oder ähnliches dazwischen kommt und sie keine Betreuungsmöglichkeit haben, sprechen sie mich rechtzeitig an und wir finden eine Lösung.

Formen pädagogischer Arbeit, Ziele und Förderung

Freispiel
Das Freispiel bietet den Kindern die Möglichkeit all ihre Fähigkeiten zu üben. Auch die kognitiven Fähigkeiten werden gefördert, wenn sie z.B. ein Buch ansehen oder ein Puzzle zusammensetzen und die Sprache wird ebenfalls gefördert. Durch das Freispiel üben die Kinder den Umgang mit anderen Kindern, soziale Verhaltensweisen und Möglichkeiten der Konfliktlösung. Im Spiel können sie auch ihre Phantasie entwickeln.

Mahlzeiten
Bei den Mahlzeiten üben die Kinder mit Besteck zu essen und aus dem Becher zu trinken. Sie lernen, daß man nicht mit vollem Mund spricht und daß man mit dem Aufstehen wartet, bis alle fertig sind. Wenn die größeren Kinder den kleineren beim Essen helfen, werden auch soziale Verhaltensweisen eingeübt.

Gezielte Angebote
Durch gezielte Angebote von mir werden die Kinder individuell gefördert. Je nach Alter und Entwicklungsstand werde ich in der Woche verschiedenen Aktivitäten anbieten.

Geburtstagsfeier
Den Geburtstag jedes Kindes feiern wir in besonderer Weise. Wir singen gemeinsam im Kreis ein Geburtstagslied. Anschließend gehe ich mit dem Kind auf Geburtstagsschatzsuche. Für das Geburtstagskind werde ich einen Kuchen backen, den wir gemeinsam essen werden. Das Geburtstagskind erlebt sich somit als besonderes und geachtetes Mitglied in der Gemeinschaft.

Eingewöhnungszeit
Wichtig bei der Eingewöhnungszeit ist, daß die Kinder sich bei mir sicher und geborgen fühlen und gerne zu mir kommen. Die Voraussetzung dafür bildet eine enge und vertrauensvolle Beziehung zwischen mir und dem Tageskind. Durch eine über mindestens zwei Wochen dauernde , sanfte Eingewöhnungphase des Kindes in den Tagespflegealltag unter Mitwirkung der Eltern wird eine optimale Grundlage für die Beziehung und Bindung des Kindes zu mir geschaffen. Diese Einführung findet nach den Richtlinien des "Berliner Eingewöhnungmodell" statt.
Natürlich gibt es auch Kinder die weniger bis gar keine Eingewöhnungszeit brauchen. Deshalb passe ich mich dem Tempo des Kindes individuell an.

Zusammenarbeit mit den Eltern
Die Elternarbeit sollte an erster Stelle stehen. Ein regelmäßiger Informationsaustausch ist daher unerläßlich. Beim täglichen Bringen und Abholen der Kinder sollte jeweils kurz besprochen werden, was es Besonderes gab:

  • Hat das Kind gut geschlafen?
  • Hat das Kind gut gegessen?
  • Was das Kind am Tag erlebt oder gemacht hat?

Individuell werden Termine mit den Eltern für ein Entwicklungsgespräch vereinbart, um in Ruhe über z.B. folgende Punkte 

  • Entwicklungsstand,
  • Probleme,
  • Verhalten in der Gruppe

sprechen kann.

Des weiteren werden Elternabende zum Gedankenaustausch und Kennenlernen organisiert. Bei jahreszeitlichen Festen (z.B. Sommerfest) werden die Eltern integriert.

Die Langfassung des Konzepts können sie gerne bei mir per Email unter Angabe ihrer Adresse anfordern oder direkt bei mir abholen. Darin erfahren sie u.a. auch die Preise der Tagespflege und welche Dinge für ihr Kind ihrerseits mitgebracht werden müssen.